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Tollwut

Rabies lyssavirus

Impfpräventabel5ReiseVirusTierePostexpositionsprophylaxe

Übersicht

Tollwut ist eine schwere Virusinfektion des Nervensystems. Eine Exposition erfolgt meist durch Biss oder Kratzer oder wenn Speichel eines infizierten Tieres auf verletzte Haut oder Schleimhäute gelangt.

Für Reisende ist entscheidend: Nicht auf Symptome warten. Sofortige Wundreinigung und rasche ärztliche Abklärung der Postexpositionsprophylaxe können die Erkrankung verhindern.

Detaillierte Symptome

Symptome entwickeln sich nach einer Inkubationszeit und betreffen das Nervensystem.

- Fieber, Unwohlsein - Schmerz oder Kribbeln an der Wundstelle - Angst, Unruhe - Schluckstörungen, vermehrter Speichelfluss - Krämpfe, Anfälle, Bewusstseinsstörungen

Symptome

Keine Symptomdaten verfügbar.

Behandlung

Nach Beginn der Symptome ist Tollwut äußerst schwer behandelbar. Daher sind Maßnahmen nach Exposition zentral: gründliches Waschen der Wunde und umgehende ärztliche Beurteilung zur empfohlenen Postexpositionsprophylaxe.

Krankheitsverlauf

Tollwut kann als erregte („rasende“) Form oder als paralytische Form auftreten. Unabhängig davon steht die Prävention nach Exposition im Vordergrund.

Komplikationen

Keine Komplikationsdaten verfügbar.

Präventionsdetails

Vorbeugung umfasst das Vermeiden von Tierkontakt und – für manche Reisende – eine Präexpositionsimpfung (z. B. bei langen Reisen, abgelegenen Gebieten, Outdoor‑Aktivitäten).

Prävention

Keine Präventionsdaten verfügbar.

Epidemiologie

Tollwut kommt in vielen Weltregionen vor. Das Reiserisiko hängt vom Zielland, möglichem Tierkontakt (u. a. Hunde, Affen, Fledermäuse) und der Erreichbarkeit medizinischer Versorgung ab.

Risikofaktoren

Hohes Risiko nach Bissen/Kratzern, Kontakt zu Fledermäusen, längeren Aufenthalten in Regionen mit begrenzter Versorgung und Aktivitäten mit erhöhtem Tierkontakt.

Indikationen

- Präexpositionsimpfung bei höherem Reiserisiko erwägen - jede Exposition (Biss/Kratzer/Fledermaus) ärztlich abklären lassen

Diagnose

Diagnose basiert auf Symptomen und Expositionsanamnese. Labordiagnostik ist komplex und erfolgt in spezialisierten Einrichtungen.

Prognose

Die Prognose hängt vor allem von schneller und angemessener Postexpositionsbehandlung ab. Frühzeitige Prophylaxe kann die Erkrankung verhindern.

Namen & Synonyme

Gebräuchliche Namen

Tollwut

Alternative Namen

Rabies

Inhaltswarnungen

Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung. Nach möglicher Tollwutexposition umgehend medizinische Hilfe suchen.

Überprüfungsinformationen

Zuletzt überprüft von

SafeTripVax Medizinisches Team

Überprüfungsnotizen

Basierend auf WHO‑ und CDC‑Leitlinien. Regelmäßig überprüft und aktualisiert.

Medizinische Informationen

Übertragung
kontaktowa
Inkubationszeit
20 - 90 Tage
Erreger
Rabies lyssavirus (wirus)
ICD-Codes
ICD-10: A82
Impfpräventabel
Ja

Notfallzeichen

neurologische Symptome nach Exposition (z. B. Schluckstörungen, Anfälle)
zunehmende Verwirrtheit oder Unruhe
Atemprobleme

Wann Sie Hilfe suchen sollten

sofort nach jedem Biss oder Kratzer
nach jedem Fledermauskontakt (auch ohne sichtbare Wunde)
wenn Speichel Kontakt zu verletzter Haut oder Schleimhäuten hatte

Präventionsmaßnahmen

keine wilden oder streunenden Tiere anfassen
Kinder über sicheres Verhalten informieren
Präexpositionsimpfung bei erhöhtem Risiko erwägen
Plan für schnelle medizinische Versorgung nach Biss haben

Kontraindikationen

Kontraindikationen hängen vom Impfstoff ab; typischerweise schwere Allergie gegen Bestandteile
bei Postexposition werden Risiko und Zeitfaktor medizinisch abgewogen

Komplikationsdetails

Nach Symptombeginn führt Tollwut zu schweren neurologischen Komplikationen. Der Schwerpunkt liegt daher auf der Verhinderung der Erkrankung nach Exposition.

Reisehinweise

Risiko im Zielland vorab prüfen
nach Biss/Kratzer: Wunde sofort mehrere Minuten mit Wasser und Seife waschen und dringend ärztliche Hilfe suchen
nicht abwarten—Entscheidungen sind zeitkritisch

Externe Links

Auch bekannt als

TollwutRabies