Tollwut
Rabies lyssavirus
Übersicht
Tollwut ist eine schwere Virusinfektion des Nervensystems. Eine Exposition erfolgt meist durch Biss oder Kratzer oder wenn Speichel eines infizierten Tieres auf verletzte Haut oder Schleimhäute gelangt.
Für Reisende ist entscheidend: Nicht auf Symptome warten. Sofortige Wundreinigung und rasche ärztliche Abklärung der Postexpositionsprophylaxe können die Erkrankung verhindern.
Detaillierte Symptome
Symptome entwickeln sich nach einer Inkubationszeit und betreffen das Nervensystem.
- Fieber, Unwohlsein - Schmerz oder Kribbeln an der Wundstelle - Angst, Unruhe - Schluckstörungen, vermehrter Speichelfluss - Krämpfe, Anfälle, Bewusstseinsstörungen
Symptome
Keine Symptomdaten verfügbar.
Behandlung
Nach Beginn der Symptome ist Tollwut äußerst schwer behandelbar. Daher sind Maßnahmen nach Exposition zentral: gründliches Waschen der Wunde und umgehende ärztliche Beurteilung zur empfohlenen Postexpositionsprophylaxe.
Krankheitsverlauf
Tollwut kann als erregte („rasende“) Form oder als paralytische Form auftreten. Unabhängig davon steht die Prävention nach Exposition im Vordergrund.
Komplikationen
Keine Komplikationsdaten verfügbar.
Präventionsdetails
Vorbeugung umfasst das Vermeiden von Tierkontakt und – für manche Reisende – eine Präexpositionsimpfung (z. B. bei langen Reisen, abgelegenen Gebieten, Outdoor‑Aktivitäten).
Prävention
Keine Präventionsdaten verfügbar.
Epidemiologie
Tollwut kommt in vielen Weltregionen vor. Das Reiserisiko hängt vom Zielland, möglichem Tierkontakt (u. a. Hunde, Affen, Fledermäuse) und der Erreichbarkeit medizinischer Versorgung ab.
Risikofaktoren
Hohes Risiko nach Bissen/Kratzern, Kontakt zu Fledermäusen, längeren Aufenthalten in Regionen mit begrenzter Versorgung und Aktivitäten mit erhöhtem Tierkontakt.
Indikationen
- Präexpositionsimpfung bei höherem Reiserisiko erwägen - jede Exposition (Biss/Kratzer/Fledermaus) ärztlich abklären lassen
Diagnose
Diagnose basiert auf Symptomen und Expositionsanamnese. Labordiagnostik ist komplex und erfolgt in spezialisierten Einrichtungen.
Prognose
Die Prognose hängt vor allem von schneller und angemessener Postexpositionsbehandlung ab. Frühzeitige Prophylaxe kann die Erkrankung verhindern.
Namen & Synonyme
Gebräuchliche Namen
Alternative Namen
Inhaltswarnungen
Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung. Nach möglicher Tollwutexposition umgehend medizinische Hilfe suchen.
Überprüfungsinformationen
Zuletzt überprüft von
SafeTripVax Medizinisches Team
Überprüfungsnotizen
Basierend auf WHO‑ und CDC‑Leitlinien. Regelmäßig überprüft und aktualisiert.
Medizinische Informationen
- Übertragung
- kontaktowa
- Inkubationszeit
- 20 - 90 Tage
- Erreger
- Rabies lyssavirus (wirus)
- ICD-Codes
- ICD-10: A82
- Impfpräventabel
- Ja